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Gleich einem Stern, der leuchtet zu des Schöpfers Preis, find' ich dich nah der Sonne, schönes Edelweiss. In Höhen, wo sich Berge und der Himmel grüssen, wo frische Quellen aus den Felsen fliessen, wo Stürme brausen um die Firnen, da blühst du einsam, nahe den Gestirnen. Du schaust mich an, um strahlet von der Sonne Licht, ich hör' dich leise sagen: "Wanderer, bitte pflück' mich nicht! Hast du nicht in den Tälern unten, so viele Blumen, Weisse und die Bunten? Hier auf dem Felsen, der sonst nackt und kahl, ist meine Heimat nach des Schöpfers Wahl." Hab' keine Angst;" sprach ich, "du holdes Edelweiss, es freut mich, dass ich dich hier oben weiss, und bin ich wieder einmal müde und aufgerieben von der Welt Getriebe, sehnt sich mein Geist nach Freiheit, das Herz nach Ruh' dann steig ich gerne wieder deinen Höhen zu." im Juli 2004/Astrid Lupberger |
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